Woran denkt man, wenn man von der DDR spricht? Vielen denken an den Sport. Und meinen damit meist gleich auch die blauen Pillen, die farblich so gut zu den blauen Leibchen der Modell-Athleten passten. Aber Doping ist nichts DDR-Spezifisches. Und dieser Film ist nicht der 100. Versuch die DDR-Athleten als Pharmajunkies an den Pranger zu stellen. DDR-Sport, das war – ob man will oder nicht – Gold, viel Gold. Viertausend Medaillen waren es am Ende – bei Olympia, Europa- oder Weltmeisterschaften. Ziemlich viel für ein 17-Millionen-Volk! Mancher dachte an Wunder: The miracle machine nannten ausländische Sportfunktionäre voller Ehrfurcht und Neid den DDR-Sport. Und eng verbunden mit dem Bild von den ostdeutschen Stars auf dem Treppchen bleibt vielen eine Melodie oder besser: eine Hymne. Dieser unvergessene Ohrwurm, der unzählige Siegerehrungen begleitete! Die Becher-Hymne zur Hanns-Eisler-Melodie: “Auferstanden aus Ruinen…”, passte 1949, im Gründungsjahr der DDR, zur Stimmung im Land oder besser: in beiden Teilen des Landes. Deutschland war auf Identitätssuche in West und in Ost. Und der Sport half beim Finden von Schwarz, von Rot, aber vor allem von Gold. Der Film Die Goldmacher erzählt genau diese Geschichte: Wie der Sport mithalf, erst einen Staat, dann eine Nation – die Deutsche Demokratische Republik- zu bauen. Von 1949 bis 1989 blicken wir auf fast ein halbes Jahrhundert der deutschen Teilung zurück und eben auch auf 40 Jahre geteilten Sport, das heißt: zwei Seiten und viele Medaillen. Mit Olympiasiegern, Top-Funktionären, Medizinern, Trainern und natürlich dem Staatssymbol, der Hymne, erzählen wir die Erfolgsgeschichte des DDR-Sports. ohne dabei die Mühen der Ebenen und die, die auf der Strecke blieben, zu vergessen.

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